Dieses Sprichwort steht für die Dickköpfigkeit und das Nichtakzeptieren der Meinung anderer. Es basiert auf einer Geschichte, die zwei Freunde während einer 4- bis 5-tägigen Reise erlebt haben. Ihre Reise sollte sie zu der damals größten Stadt des Landes führen. Eines schönen Tages machten sich die beiden zu Fuß auf den Weg. Einer der beiden war Sahraoui ...

Das deutsche Pendant: Schuld ist immer der Gärtner!

Vor langer Zeit lebte und arbeitete ein Barbier in einem Land, das von einem beliebten Sultan regiert wurde. Der Sultan war stolz auf seine Haare, die aber mit der Zeit immer weniger wurden. Eines Morgens bemerkte er eine kahle Stelle auf seinem Kopf. Entsetzt murmelte er: „Oh Allah, was für ein Makel!“

Die Herkunft dieses Sprichworts wird auf die Geschichte zweier Hausangestellte zurückgeführt, die Ihren Dienst bei einer reichen Bauernfamilie leisteten und deren Charaktere mit einem Wachhund und einer Faulen Katze verglichen wurden! Im Folgenden die Ableitung des Sprichworts wie der Volksmund sie (die Geschichte) erzählt:

Ein Bauer kaufte ein an seine Ländereien angrenzendes Stück Land und brauchte dafür ein weiteres Tier, das seinen Pflug ziehen sollte. Am Markttag begab sich der Bauer in Begleitung seines ältesten Sohnes, der später den Hof erben sollte, zum wöchentlich stattfindenden Viehmarkt. Der Sohn sollte bei der Gelegenheit die Feinheiten des Kaufs und Verkaufs von Vieh und die vielfältigen geheimen Zeichen und Hinweise beim Handeln kennen lernen. Er sollte natürlich auch sehen und erkennen, wie gesund das Vieh ist. Denn die Viehhändler lassen sich allerlei Tricks einfallen, um ihre „Ware“ gut aussehen zu lassen.

Qarqaba

Es wird erzählt, und nur Allah alleine kennt die Wahrheit, dass als ein verarmter Mann keine Möglichkeit mehr sah, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, beschloss, an einem warmen, sonnigen Tag seine Heimatstadt zu verlassen.

Er machte sich auf den Weg, ging durch das Straßenlabyrinth seiner geliebten Heimatstadt, erreichte das monumentale Stadttor, blieb eine Weile stehen, begutachtete noch einmal die Mosaiken, die das Tor schmückten, um sich dann in Richtung des Plateaus hinter den Gräbern der Stadt zu begeben.

AissawaZwischen Schlangenbeschwörern, Zauberern und Wahrsagern suchen sich auch die letzten marokkanischen Geschichtenerzähler die Gunst des Publikums. In der Halqa, im Kreis der Zuschauer, scharen sie die Menschen um sich, um sie neugierig auf ihre Darbietung zu machen. Ihre Geschichten handeln oft von Königen, schönen Frauen, Versuchungen und Reichtum, erzählen aber auch von Bettlern, Dieben, Armut und Weisheit. Sie sollen unterhalten und gleichzeitig lehrreich sein. Ihre Kunst ist es, das Publikum in ihren Bann zu ziehen, indem sie ansprechen, was tief im Menschen verwurzelt ist: die Lust, Geschichten erzählt zu bekommen.

Meine ganz persönliche Geschichte (Bild Essaouira)Mein bester Freund meinte 2007, dass es an der Zeit sei, seine Familie kennenzulernen. Ich wollte sowieso schon immer mal nach Marokko reisen und dann haben wir für Sommer 2007 gebucht. Zu Beginn waren wir 2 Wochen mit dem Auto unterwegs und haben uns sehr viel von diesem schönen Land angesehen. .. 

Das Geschenk des Sultans Es war einmal, vielleicht aber auch nicht - ein Sultan in Marrakesch, Ahmed der Goldene, dessen Ruhm weit über die Grenzen des scherifischen Kaiserreichs hinaus reichte. Unermesslich waren sein Reichtum und seine Machtfülle. Man nannte ihn „Ahmed den Goldenen“. .. 

Zimt auf deiner Haut (Bild: Tanger Blick auf Gibraltar)Tanger Hafen Marina SmirDie Stille war berauschend. Karima war fast alleine im Dom und stand vor dem Hochaltar, ihr Diplom des Instituts für Geologie der Universität zu Köln in der Hand. Sie floh vor dem Rummel der Entlassungsfeier.  .. 

Halima As-Sa'dyya erzählte, wie sie und andere Frauen des Stammes Banu Sa'd mit ihrem Mann und einem kleinen Sohn im Säuglingsalter ihre Heimat verließen, um sich als Ammen fremde Säuglinge zu suchen.

Ramadan, ein Kind erzähltRamadan hat für die Muslime eine große Bedeutung. Er gehört zu den fünf Säulen des Islams. Um das Wohlgefallen Allahs zu erlangen, ist seine Einhaltung Pflicht. Aus der Sicht vieler Nichtmuslims ist der Ramadan deshalb nur eine religiöse Pflicht. Doch ist der Ramadan viel mehr. Nur wer ihn in der Familie erlebt hat, hat die Faszination des Ramadan erlebt.

   

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